Der gemeinsame Standard bleibt: Berechnung + zweckbezogene Auswahl + Nachweis + Einschränkung. Kennzeichne Lernende nicht als Anfänger oder Fortgeschrittene. Die zwei leeren Überprüfungen benötigen eine private Wiederholung ohne Leistungsdruck, weil leere Antworten kein Wissen erkennen lassen.
Diagnose, Minute 0–8: 9, 2, 4, 3 selbstständig ordnen; Mittelwert und Median berechnen; für 3, 4, 4, 5, 60 einen typischen Wert auswählen und erklären. Allen, die sie benötigen, zweisprachige Begriffe und Großdruck anbieten. Sortiere Arbeiten, nicht Personen, nach vorübergehendem Bedarf: P = vorausgesetztes Verfahren, C = Fehlvorstellung zur bedingten Auswahl, R = bereit zur Übertragung. Personen mit leeren Antworten absolvieren eine mündliche Alternative oder eine Alternative mit Zahlenkarten.
Gemeinsamer Kern, Minute 8–25: Zahlenkarten physisch ordnen, den Median bei gerader und ungerader Anzahl vormachen und zeigen, wie 60 den Mittelwert verändert. Alle Lernenden sagen voraus, berechnen und erklären anschließend. Prüfung: Jedes Paar nennt vor der Auswahl den Zweck. P-Pfad, Minute 25–45: ausgearbeitetes Beispiel mit den Schritten „ordnen → zählen → Mitte“, danach ein Arbeitsblatt mit schrittweise reduzierter Hilfe und eine sofortige Einzelprüfung. C-Pfad: Zwei Datensätze vergleichen, bei denen ein scheinbarer Extremwert einmal ein Fehler und einmal ein gültiger hoher Wert ist; „immer“ als bedingte Regel umformulieren. R-Pfad: Zwei vertretbare Auswahlen für Gehaltsdaten vergleichen und benötigte Informationen bestimmen; dies vertieft die Begründung, statt nur weitere Routineaufgaben hinzuzufügen. Die Lehrkraft wechselt zwischen den Pfaden; zweisprachige Begriffskarten und Großdruckmaterial bleiben überall verfügbar.
Wechsel in Minute 45: Lernende wechseln zur gemeinsamen Anwendung, sobald sie selbstständig den Median einer geraden Anzahl berechnen und eine bedingte Auswahl erklären können. Andernfalls erhalten sie ein neues Beispiel und gezielte Rückmeldung. Keine dauerhaften Gruppen. In Minute 45–68 lösen gemischte Paare ein Arbeitsplatzszenario mit zugewiesenen Rollen für Erklärung und Prüfung und tauschen dann die Rollen. Minute 68–78: selbstständige Übung; die Lehrkraft prüft Nachweis und Einschränkung erneut. Minute 78–88: gemeinsame unbekannte Bewertungsaufgabe; Minute 88–90: Abschlussfrage.
Gemeinsame Bewertungskriterien: Berechnungen richtig; Zweck genannt; Auswahl durch Verteilung oder Extremwert belegt; eine Einschränkung. Fairnessprüfung: gleiches Konstrukt und Ergebnis, mehrere Antwortwege nur bei Genehmigung, kein Vorteil durch Geräte oder Hausaufgaben, Vertiefungen stärken das Ziel. Drei Kartensätze, zweisprachiges Glossar, Standard- und Großdruckblätter sowie Lösungsnachweise vorbereiten. Falls in Minute 45 noch mehr als 8 Lernende das Sortieren auslassen, die Pfade für eine fünfminütige anschauliche Wiederholung mit der ganzen Gruppe unterbrechen und die Partneranwendung kürzen – nicht den Bewertungsstandard.