Sie haben bereits zwei konkrete Werte angeführt und erfüllen damit den mengenbezogenen Teil des Belegkriteriums. Ich kann ihre Richtigkeit nicht überprüfen, da die Tabelle selbst nicht vorliegt.
Priorität 1 – Geltungsbereich der Behauptung. Beleg: „Das beweist, dass mehr Licht immer besser ist“ geht über die dargestellten Gruppen A und C hinaus. Das Bewertungsraster verlangt ein Muster in der bereitgestellten Tabelle, keine allgemeingültige Regel. Frage: Welcher Bereich von Lichtbedingungen und welche Pflanzenart wurden in diesem Experiment tatsächlich untersucht? Überarbeitungsschritt: Begrenzen Sie die Behauptung auf die von der Tabelle gestützte Population, die Bedingungen und das gemessene Ergebnis und erklären Sie anschließend, wie beide Werte diese engere Behauptung stützen.
Priorität 2 – Argumentation anhand der Belege. Die beiden Werte werden genannt, doch der Entwurf erklärt weder, weshalb ihre Differenz die Behauptung stützt, noch ob die mittlere Gruppe demselben Muster folgt. Frage: Was geschieht über alle Gruppen hinweg und nicht nur an den Endpunkten? Überarbeitungsschritt: Prüfen Sie jede Zeile, beschreiben Sie Richtung und mögliche Ausnahme und verknüpfen Sie dieses Muster mit Ihrer eigenen Behauptung.
Priorität 3 – Einschränkung. „Das Experiment war genau“ ist weder eine Einschränkung noch wird diese Aussage hier belegt. Frage: Welches Merkmal des Versuchsaufbaus begrenzt die Sicherheit – Stichprobengröße, Wiederholungsversuche, unkontrollierte Wassermenge, Messgenauigkeit oder etwas anderes, das in der Methode tatsächlich dokumentiert ist? Überarbeitungsschritt: Wählen Sie ausschließlich ein dokumentiertes Merkmal und erklären Sie, welche Unsicherheit daraus entsteht.
Reihenfolge der Überarbeitung: die angeführten Werte anhand der Tabelle prüfen; den untersuchten Geltungsbereich bestimmen; das vollständige Muster erklären; eine dokumentierte Einschränkung ergänzen; anschließend jedes Kriterium des Bewertungsrasters prüfen. Legen Sie die überarbeitete Behauptung und ihre Erklärung anhand zweier Werte zu einer zweiten Prüfung vor; die endgültige Formulierung soll aus dieser neuen Argumentation entstehen, nicht aus diesem Feedback.