Q2 erwirtschaftete mehr, doch die verfügbaren Zahlungsmittel sanken
Die Werkstatt verzeichnete von April bis Juni einen Betriebsüberschuss von 50.000 CNY, 32.000 CNY mehr als von Januar bis März. „Periodenbezogener Überschuss“ bedeutet, dass Umsatz und Kosten bei ihrer Entstehung erfasst werden und nicht unbedingt dann, wenn Geld fließt. Die Überleitung lautet: Der Umsatz stieg um 60.000, die direkten Kosten um 22.000 und die Betriebskosten um 6.000; damit verbleibt eine Verbesserung von 32.000.
Der Umsatz betrug 420.000 und die gesamten Betriebskosten 370.000. Vier von der genehmigten Preisänderung betroffene Workshops erklären 16.000 des Umsatzanstiegs. Das Programm führte außerdem 14 statt 12 Workshops durch, doch die bereitgestellten Nachweise trennen Preis-, Mengen- und sonstige Effekte nicht vollständig. Daher wird keine weitere Ursache behauptet.
Das Bankguthaben sank dennoch um 39.000 von 190.000 auf 151.000. Die Zahlungseingänge betrugen 344.000 und die Auszahlungen 383.000. Das widerspricht dem Überschuss nicht: 76.000 des fakturierten Umsatzes stehen noch als Forderung aus – als geschuldeter, aber noch nicht eingegangener Betrag. Die Auszahlungen enthielten außerdem eine Vorauszahlung von 45.000 für den Veranstaltungsort im Juli und eine Darlehenstilgung von 20.000. Beide verringern die Zahlungsmittel, sind in diesen Zahlen aber keine Betriebsausgaben von Q2.
Bedeutung für die Entscheidung: Ein Ausrüstungskauf über 60.000 übersteigt den Rückgang der Zahlungsmittel im Quartal von 39.000 und würde den aktuellen Saldo von 151.000 verringern, während der Eingangstermin der 76.000 unbekannt bleibt. Die Daten stützen die Erwägung einer Verschiebung oder einer Mindestliquiditätsbedingung; sie stellen keine Liquiditätsprognose dar. Vor der Entscheidung ist zu fragen, wann die Forderungen voraussichtlich eingehen, welche weiteren Verpflichtungen im Juli bestehen und ob der Kauf tatsächlich optional ist.
Zahlenprüfung: 420.000 − 238.000 − 132.000 = 50.000; zuvor 360.000 − 216.000 − 126.000 = 18.000; Verbesserung 32.000. Zahlungsmittel 344.000 − 383.000 = −39.000, entsprechend der Bankbewegung. Prüfung durch die für Finanzen verantwortliche Person erforderlich.